Kultur kommt an

KULTURLETTER SONDERAUSGABE:

* SEINE AUGEN TRINKEN ALLES -
MAX ERNST UND DIE ZEIT UM DEN ERSTEN WELTKRIEG *


Sonderausstellung im Max Ernst Museum Brühl des LVR vom 23. Februar bis 29. Juni 2014


Im Jahr 2014 jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal. Die Sonderausstellung "Seine Augen trinken alles - Max Ernst und die Zeit um den Ersten Weltkrieg" beleuchtet die künstlerische 'Inkubationszeit' des 1891 in Brühl geborenen Ausnahmetalentes in den 1910er und 1920er Jahren. Mit den poetischen Worten "Seine Augen trinken alles was in den Sehkreis kommt" charakterisierte Max Ernst im Rückblick die vielfältigen Eindrücke, die er während seines Studiums an der Bonner Universität gesammelt hatte.

 
Max Ernst, Mondfische/Kampf der Fische, 1917, Aquarell auf Papier, 14 x 20,5 cm, Sammlung Dallas Ernst (c) VG Bild-Kunst , Bonn 2014. Bild rechts: Max Ernst, Selbstporträt, 1909, Öl auf Karton, 18 x 12 cm, Max Ernst Museum Brühl des LVR, Stiftung Max Ernst (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2014

23. Februar bis 29. Juni
MAX ERNST MUSEUM BRÜHL DES LVR
Comesstraße 42 / Max-Ernst-Allee 1, 50321 Brühl

>> www.maxernstmuseum.lvr.de
>> www.rheinland1914.lvr.de

 



Die Ausstellung präsentiert Kunstwerke und Objekte, die Max Ernst beeindruckten und die er kritisch rezipierte: Eigenen frühen Bildern werden Beispiele seiner damaligen Favoriten wie Delaunay, Macke, Klee, Picasso oder Matisse gegenübergestellt. Werke der von Ernst kritisierten Künstler aus den Beständen des ehemaligen Städtischen Museums Villa Obernier kontrastieren mit diesen avantgardistischen Positionen. Seine konservativ geprägte Ausbildung am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn sowie die Faszination für ozeanische und afrikanische Kultobjekte werden thematisiert, die Erfahrungen während des Ersten Weltkrieges anhand von Briefen dokumentiert. Ein exemplarischer Ausblick auf seine Kunst nach 1918 zeigt Max Ernsts Entwicklung hin zu neuen Formen und Inhalten.

Bild rechts: Robert Delaunay, Saint-Séverin I, 1926–28, Lithografie, 66,5 x 51 cm, Galerie Kornfeld, Bern

In einem bedeutungsvollen Kontext mit internationalen Leihgaben erschließt die Sonderausstellung wichtige Wegmarken der künstlerischen Entwicklung von Max Ernst. Sie ist Teil des Verbundprojekts "1914 - Mitten in Europa. Das Rheinland und der Erste Weltkrieg" des LVR-Dezernats Kultur und Umwelt mit anderen Institutionen, das an den Beginn des Ersten Weltkrieges erinnert.

Begleitend zur Ausstellung werden Veranstaltungen (Dada-Abend, Konzert, Modesalon), Führungen, Workshops sowie ein Sonderprogramm für Schulen angeboten. Die Termine und Themen werden auf der Museums-Homepage
>> www.maxernstmuseum.lvr.de sowie im Veranstaltungsprogrammheft bekannt gegeben. Der zur Ausstellung erscheinende Katalog mit 270 Seiten wird für ca. EURO 34 an der Museumskasse zu erwerben sein.

Das Ausstellungsprojekt wird durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.



 
August Macke, Reiter und Spaziergänger in der Allee, 1914, Öl auf Leinwand, 47 x 59,5 cm, Museum Ostwall im Dortmunder U, Dortmund. Bild rechts: Pablo Picasso, Tête de femme (Frauenkopf), 1909, Öl auf Leinwand, 61 x 50 cm, Nationalmuseum Belgrad (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2014

 

SEINE AUGEN TRINKEN ALLES -
MAX ERNST UND DIE ZEIT UM DEN ERSTEN WELTKRIEG

23. Februar bis 29. Juni
MAX ERNST MUSEUM BRÜHL DES LVR
Comesstraße 42 / Max Ernst-Allee 1, 50321 Brühl

Dienstag bis Sonntag, 11-18 Uhr sowie Ostermontag, Pfingstmontag

Geschlossen: Montag sowie Weiberfastnacht, Karnevalssonntag, Rosenmontag, Karfreitag, 1. Mai

Tickets (regulär / ermäßigt / Familienticket) im VVK über Bonnticket buchbar (mit VRS-Fahrausweis)

Anmeldung für Führungen: kulturinfo rheinland, 02234 / 9921 555, info@kulturinfo-rheinland.de

>> www.maxernstmuseum.lvr.de
>> www.rheinland1914.lvr.de


 



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Impressum:
Herausgeber: Thomas Janzen, Kulturservice Köln
Redaktion und Text: Thomas Janzen, Thomas von der Heide
Design + Umsetzung: >> www.farbsinn.com